Nationalpark Gesäuse

Wilde Wasser, steiler Fels

2002 wurde ein großer Teil des Gesäuses zum Nationalpark erklärt; das NP-Logo zeigt drei Streifen in den Farben der prägenden Elemente der Landschaft: Blau für die wilden Wasser, Grün für die Wälder und Almen, Grau für den nackten Fels.

Der Nationalpark Gesäuse birgt das pralle Leben: Ein Drittel aller in Österreich heimischen Pflanzenarten ist hier zu finden, nicht weniger als 15 davon sind im Gesäuse endemisch, darunter die Zierliche Federnelke und der Nordöstliche Alpenmohn. Gar 89 Tierarten sind ausschließlich hier anzutreffen und unzählige gefährdete Tier- und Pflanzenarten vom Grünen Koboldmoos bis zum Gelben Frauenschuh als einer von 50 Orchideenarten, vom Apollofalter bis zum kobaltblauen Alpenbockkäfer, von der Mopsfledermaus bis zum Fischotter. Unter den 90 vorkommenden Brutvogelarten fallen 17 unter die Vogelschutzrichtlinie, 24 stehen auf der Liste in Österreich gefährdeter Arten.

Als hätte eine höhere Macht beschlossen, im Herzen Österreichs ein Abbild des ganzen Landes auf engstem Raum zu schaffen, prunkt der Nationalpark auch mit einer überwältigenden landschaftlichen Vielfalt: Auwald, Laub- und Nadelwälder, Hoch- und Flachmoore, montane Hangwälder, Almen schon ab 500 Höhenmetern, Kulturlandschaften, hochalpines Gelände, Latschenwälder, schroffe Gipfel, Schluchten, Wildwasser …

Das Naturjuwel liegt zwar inmitten der Alpenrepublik, ist aber touristisch gesehen eher abgelegen; ideal für Reisende, die das Echte und Ursprüngliche suchen und zu schätzen wissen.

Für mehr Informationen und Tipps wenden Sie sich bitte an das Spirodom-Team oder nutzen Sie den interaktiven Outdoorplaner.

Website des Nationalparks: www.nationalpark.co.at